Tai Ji Quan

Tai Ji Quan 太極拳 / 太极拳(sprich: tai-dschi-tschuan)

die „Sanfte Faust“, der Weg zur Stärkung und zur Harmonie von Körper, Geist und Seele.

Tai Ji Quan ist ein Zweig innerhalb der traditionellen Kampfkünste, dem Wushu. Seit dem 16. Jahrhundert wird es im Volke ausgeübt, um den Körper fit zu halten und um Krankheiten vorzubeugen oder sie zu heilen. Noch populärer wurde dieser Sport, als im Jahr 1956 vereinfachte Übungen ausgearbeitet wurden.

Gesundheitsübung, Meditation und Kampfkunst vereinigen sich im Tai Ji Quan. Ruhig, doch energetisch, mühelos aber voller Kraft, gelassen und hellwach – aus scheinbaren Gegensätzen entstehen neue Qualitäten, die Lebendigkeit und Bewusstheit steigern.

Der Mensch lebt inmitten von Chi, und Chi erfüllt den Menschen. Wer es zu führen weiß, nährt im inneren seinen Körper und wehrt nach außen hin schädigende Einflüsse ab.– (Huang Ti Nei Jing, ca. 300 v. Chr.)
Tai ji Quan

Nachfolgend finden Sie, in welchen Übungssystemen ich Sie begleiten kann. Gerne können Sie mich auch anrufen.

› Kurzform nach Chen Man Ching 
› Lange Form nach Yang Cheng Fu 
› 19er Form nach Meister Goa aus Xian

Die östliche Bewegungskunst Tai Ji Quan ist eine uralte Bewegungskunst, die aus der chinesischen Kampfkunst der sanften, inneren Schule entstand. Es ist die sanfte Art der Selbstverteidigung. Der meditative Aspekt steht im Vordergrund. Der Yangstil ist eine der weit verbreitesten Form des Tai Ji Quan.

In jeder Hand einen Fächer führen und alle Elemente des Tai Ji Quan integrieren, ergibt eine anspruchsvolle und zugleich ästhetische Form und ist eine Herausforderung für jeden Tai Ji Quan Lernenden. Das Üben mit dem Tai Chi Doppelfächer erfordert eine hohe Konzentration und Geschicklichkeit.

Als Tanz der 5 Elemente bekannt, mit ihren sehr einfachen grundlegenden Bewegungen, wird als Perle des Tai Ji bezeichnet. Chungliang Al Huang entwickelte diese Form zum TAO – Tanz des Lebens. Freude und Inspiration vor allem mit Musik ergibt eine Symbiose aus Tanz und Tai Ji, die pure Lebensfreude ausdrückt. Und doch ist es wichtig, die Form in ihrer ursprünglichen Art korrekt auszuführen, um dann die Leichtigkeit des Seins zu erleben.

› Bronzeglocke die universelle Energietankstelle geht auf den buddhistischen Meister Bodhidharma zurück. Er wird als Gründer des chinesischen Zen-Buddhismus verehrt und lehrte vor über 1400 Jahren. Es ist eine stille, meditative Übung, die hauptsächlich im Stehen geübt wird.

› Nieren-, Leber-, Lungen-, Herz- und Milzübung. Die 5 Organübungen bereiten den Körper auf die Reinigung und Nährung des Organsystems vor.

› Himmlische Schwalbe. Diese Tian-Gong-Entgiftungsübung hilft, den Körper aktiv und intensiv zu entgiften, zu entschlacken, Gewicht zu reduzieren und sich fit zu halten Die emotionale Entgiftung wird unterstützt.

› Himmlische Sprache + Himmlischer Gesang. Deine Seele spricht.

› Meditation –  Verbindung mit dem Himmel, dem Universellen Leben, dem Göttlichen, dem Alleins, der Ganzeit, ….
Himmlische Pagode / Tian Ta Gong;  Übung zum Öffnen der Herzen / Kai Xin Gong, Vergebungsübung / Shi Zi Gong / Hooponopono;

› Shibashi – die 18 Harmoniefiguren Teil 1, lassen dich die Prinzipien des Qi Gong / Tai Ji erfahren.

› Shibashi – Die 18 Harmoniefiguren Teil 2, ist inspiriert von den Techniken des Tai Ji Quans. Diese Übungen sind eine gute Vorbereitung für den Einstieg ins Tai Ji Quan.

› Chan Si Gong – die Seidenübungen. Das Qi Gong des Chenstil Tai Ji Quan. Die Kraft des Seidenfadens bezeichnet eine für das Tai Ji Quan typische spiralige innere Kraft.

Mit Spaß und Spiel erleben die Kinder die Prinzipien des Tai Ji Quan. Innere Ruhe und Ausgeglichenheit – Bessere Konzentration – Steigerung des Selbstwertgefühls – Innere Stabilität – Weiche und flexible Selbstverteidigungskunst.

› Kreisen mit dem Kosmos. Sich verbinden über Bai Hui mit dem Kosmos. Ren Mai und Du Mai öffnen um die Energie in der Wirbelsäule steigen zu lassen.
› Qián Kun Tong Lò Gong. Der große Himmelskreislauf.
› Stilles Qi Gong / Meditation. Mit verschiedenen Techniken zur Stille kommen.
› Das innere Lächeln
› Zhan Zhuang – Stehen wie ein Baum
› Bronzeglocke

Zang Sanfeng, der Begründer des Tai Ji Quans sagt über Tai Ji Quan:

„In jeder Bewegung soll der ganze Körper leicht und beweglich sein, als wären alle seine Teile auf einem Faden aufgereiht. Qi soll entfaltet werden. Der Geist soll im Innern angesammelt sein.“

Was ist Tai Ji Quan? Woher kommt diese Methode?

Tàijíquàn / Tai Ji Quan, auch T’ai Chi Ch’uan / Tai Chi Chuan geschrieben Chinesisch spricht man das Wort in etwa aus: „Taidsitschuän“

Im Westen wird das Tai Ji Quan häufig abgekürzt als Tai Ji oder Tai Chi bezeichnet. Genaugenommen ist diese Bezeichnung falsch, da Tai Ji sich im Chinesischen nur auf das genannte Wirkprinzip bezieht ohne Bezug auf die Kampfkunst zu nehmen.

Darunter gliedern sich dann die Bereiche „Tai Ji Quan“, aus der Kampfkunst mit Ihren Verteidigungstechniken entstanden und dem „Qi Gong“, den Energie-Übungsformen, die sich in der TCM Traditionellen chinesischen Medizin etabliert haben. Wobei Qi Gong auch immer im Tai Ji Quan ergänzende Grundlagen bilden.

> Mehr zu Qi Gong könnt Ihr hier nachlesen.

Die Tai Ji Quan Methode

Das Tai Ji Quan oder auch Schattenboxen genannt, ist eine im Kaiserreich China entwickelte Kampfkunst, die heutzutage von mehreren Millionen Menschen weltweit praktiziert wird und damit zu den am häufigsten geübten Kampfkünsten zählt. Die einzelnen Bewegungsabläufe werden „Formen“ genannt.

Taijiquan gehört zur Familie der sogenannten inneren Kampfkunst für den bewaffneten oder unbewaffneten Nahkampf. Aus ethischen Gründen kann Tai Ji Quan in der Selbstverteidigung angewendet und nicht als Kampf / Angriff gesehen werden. Vor allem in jüngerer Zeit wird es häufig als System der Bewegungslehre unterrichtet, das der Gesundheit, der Persönlichkeitsentwicklung und der Meditation dienen kann.

Die Schreibweisen von Tai Ji Quan ist wie folgt:

chinesisch t�� t&�

Pinyin tài jí quán (gesprochen: Tai tschi tschuan)

Wade-Giles t’ai chi ch’üan, auch Tai-Chi Chüan (mit Diakritikum: „T’ai-Chi Ch’üan“)

Welche Vorteile bietet dir das Tai Ji Quan Training?

Die Tai Ji Quan Methode bietet viele praktische Vorteile:

  • Es kostet nicht viel Geld.
  • Es benötigt keine besondere Ausrüstung.
  • Es benötigt nicht viel Platz.
  • Man kann es fast überall zu jeder Zeit üben.
  • Es ist altersunabhängig.
  • Man kann es alleine praktizieren oder in einer Gruppe.
  • Das Training kann auch sehr abwechslungsreich sein, da es auch Waffenformen gibt – Stock, Schwert, Speer, Säbel, Fächer, …

 

Wer möchte Tai Ji Quan lernen und üben?

Die häufigsten Motive für Tai Ji Quan:

  • Rücken- und Nackenprobleme,
  • Stress, relaxen,
  • Rehabilitation nach einer Krankheit oder
  • einfach wieder „in den Fluss“ zu kommen.

Weitere Stichworte, welche für die Tai Ji Quan Methode sprechen:

  • Meditation
  • Ruhe + Gelassenheit
  • die Mitte finden
  • gesunde Atmung (Bauch- oder Zwerchfellatmung),
  • Haltungsfehler korrigieren.

Die Ästhetik der anmutigen und langsamen Bewegungen sprechen ebenfalls viele Interessierte an. Auch der Aspekt der Selbstverteidigung spielt bei der Entscheidung für Tai Chi eine nicht zu unterschätzende Rolle. Für viele wird die Tai Ji Quan Methode nach einiger Zeit ein Lebensweg. Die Praktizierenden beschäftigen sich langfristig auch mit der Philosophie, dem Daoismus.

Was hat Tai Ji Quan, die Kampfkunst, mit der Gesundheit zu tun?

Ein chinesisches Sprichwort sagt: „Übe Tai Chi und du wirst gesund wie ein Holzfäller, biegsam wie ein Kind und gelassen wie ein Weiser.“

Durch das Tai Ji Quan üben lassen sich Fehlhaltungen wahrnehmen:

Die erste Auswirkung der Tai Ji Quan Übungen ist ein komplett neues Gefühl für den Körper. Fehlhaltungen oder Fehlbelastungen im Alltag nehme ich plötzlich genau wahr. Jeder hat seine eigenen speziellen Verspannungen, von denen man meist nur die Auswirkungen wahrnimmt. Mit den Übungen im Tai Ji Quan spürt man auf einmal die Ursache für diese Beschwerden.

Die Haltung des Körpers verbessert sich mit Hilfe von Tai Ji Quan:

Man lernt ganz neue Prinzipien der Haltung und übernimmt diese in den Alltag. Der Körper strukturiert sich um. Der Gang ist aufrechter.

Mit Tai Chi entspannen sich Schultern und Nacken:

Alle Bewegungen führt man nur mit entspannten Schultern aus. Dadurch lösen sich Verkrampfungen in Schultern und Nacken. Auch die Gelenke der Schultern sind wieder lockerer. Der aufrechte Kopf dehnt den Nacken und verringert so die Beschwerden.

Knochen stärken durch Tai Chi:

Mit den Tai Ji Quan Übungen strukturiert man die Knochen neu. Knochen sind kein festes, festgelegtes Material. Sie reagieren auch auf Belastungen. Die Knochen gleichen ihre innere Struktur dauerhaften den äußeren Belastungen an. Die Tai Ji Quan Bewegungen sind ein ständiger Wechsel, einerseits von unten nach oben, andererseits von links nach rechts. Dadurch ändern sich die Knochen in eine sehr feste Struktur. Qi durchströmt das Knochenmark. Das Knochenmark kann sich regenerieren. Die Knochen werden besser durchblutet. Es beugt Osteoporose und Brüchen vor.

Balsam für die Knie, mit Tai Ji Quan:

Tai Ji Quan Übungen lindern Beschwerden in den Knien bzw. beugen ihnen vor. Bei den Tai Ji Quan Bewegungen achtet man immer besonders auf das Knie. Die Knie befinden sich immer über dem Vorderfuß. Das Kniegelenk nutzt man im Tai Ji Quan zur Übertragung der Kraft. Es trägt aber nicht die Kraft. Die empfindlichen Kniescheiben sind entspannt. Die Kniekehle überträgt die Kraft. Durch das Tai Ji Quan‚ stärkt man immer mehr die Muskeln, Sehen und Bänder am Kniegelenk. Das Qi strömt und fördert die Selbstheilung.

Die Tai Ji Quan Methode – Füße:

Tai Ji Quan üben ist darüber hinaus eine ständige Fußmassage. Die ständigen Verlagerungen des Körpergewichts stärken die Füße. Die Drehungen trainieren die Füße in alle Richtungen.

Akupunktur / Akupressur in Bewegung- Tai Ji Quan:

Die Tai Ji Quan Übungen regen die Energie im Körper an. Die Meridiane der Energie kann ich so dehnen. Das Qi strömt in alle Bereiche des Körpers.

Mit Tai Ji Quan den Blutdruck verbessern:

Die langsamen Tai Ji Quan Bewegungen sind gut geeignet für Menschen, die unter hohem Blutdruck leiden. Man kann körperlich üben und damit dann den Blutdruck langfristig senken, ohne aber dabei den Blutdruck beim Üben zu erhöhen.

Tai Chi bringt Hilfe gegen Schmerzen im Rücken:

Mit den Tai Ji Quan Übungen trainiert man die Muskeln um die Wirbelsäule herum. Bei allen Übungen hält man die Wirbelsäule aufrecht. Ein Verhalten, dass man dann auch immer mehr in den Alltag übernimmt. Besonders die Muskeln um den unteren Rücken stärkt man so.

Diese sind das Fundament der Wirbelsäule.

Die Wirbelsäule wird im Tai Ji Quan und Qi Gong auch die „Himmelssäule“ genannt. Sie gilt als „Brücke zum Paradies“. Durch eine kraftvolle Wirbelsäule kann die Lebensenergie frei fließen. Durch eine bewegliche und geschmeidige Wirbelsäule werden Spannungen und Blockaden vermieden. Regelmäßiges Training für die Wirbelsäule ist so wichtig wie das tägliche Zähneputzen. Training für die Wirbelsäule ist auch Training für die Organe des Körpers und für das Gehirn. Selbstheilungskräfte und Immunsystem werden gefördert. Ein starker Rücken erzeugt einen starken, durchsetzungsfähigen Geist.

Faszientraining mit Tai Ji Quan:

Bei Übungen im Tai Ji Quan oder Qi Gong kommt es nicht darauf an, sich dicke Muskeln anzutrainieren. Die Wirkung dieser Übungen geht tiefer. Die langsamen, entspannten Übungen sind ein Training für die Tiefenmuskulatur und die Faszien. Gesündere Faszien versorgen den Körper besser mit Nährstoffen. Ein trainiertes Bindegewebe kann auch besser Kraft aufnehmen und übertragen.

Die Proteinstruktuen der Faszien, wie auch die Tiefenmuskulatur werden angeregt, sich sanft zu dehnen und auch wieder zusammenzuschnurren. Die Chinesische Medizin sieht das fasziale Bindegewebe als Speicher für das Qi, die Lebenskraft. So schließt sich hier ein Kreis, da energetisch wie auch körperlich alles miteinander in Verbindung bleibt. Eine faszinierende Entdeckung der westlichen Wissenschaft, die in der chinesischen Medizin seit Jahrtausenden bekannt ist.

Über das Bindegewebe kann eine Entspannung bis tief in den Körper gehen. Es verbessern sich das Körpergefühl und die Vitalität.

Tai Ji Quan: Beruhigen des Geistes und Entschleunigung / Meditation in Bewegung.

Der meditative Aspekt des Übens klärt den Geist. Die „Entschleunigung“ der Bewegungen kombiniert mit tiefer, natürlicher Atmung (Zwerchfell- oder Bauchatmung) und die damit einhergehende Tiefenentspannung wirken sich äußerst positiv auf das Nervensystem aus und verbessern den Stoffwechsel u. a. durch den erhöhten Sauerstoffgehalt in Blut und Gewebe. Der Übende fühlt sich entspannter. Tai Ji Quan hat eine ausgleichende Wirkung auf den Übenden und führt zu mehr Gesundheit, Fitness und Lebensfreude.

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