Entspannung

Entspannung

Klassische und ergänzende Entspannungsmethoden

Wir kommen in die Ruhe, in die Mitte, mehr und mehr ins Hier und Jetzt. Wenn wir erst einmal mit unserer Aufmerksamkeit bei uns sind, können wir Stress und Anspannung loslassen, unsere Körperwahrnehmung verbessern. Wir werden körperlicher und geistiger flexibler.

Durch Entspannungs-, Körper- und Atemübungen wird das Allgemeinbefinden von Tag zu Tag besser. Befindlichkeitsstörungen verschwinden oftmals ganz. Längerfristig bekommen wir Zugang zu unserer Intuition und unserem wirklichen Selbst.

Entspannungsverfahren entlasten Körper und Psyche und unterstützen Menschen darin, inneren Ausgleich zu finden und wieder zu neuem Bewusstsein kommen – zu sich Selbst, zu den Anderen, zu seiner Umwelt, zu seiner Arbeit.

Wir werden nach diesen Abenden gestärkt und mit innerer Gelassenheit den alten und neuen Aufgaben entgegentreten
› Erkennen eigener Bedürfnisse
› Verbesserung emotionaler und körperlicher Wahrnehmung
› Linderung körperlicher, seelischer und geistiger Spannungen
› Selbstvertrauen
› Konzentration
› Vorbeugung von Verhaltensproblemen und psychosomatischen Erscheinungsformen
› Erweiterung der Vorstellungskraft und Phantasie
› Verringerung der Muskelspannung
› Entwicklung von Körperbewusstsein
› Wohlgefühl für seinen Körper

Wo alle Grenzen sich durchschneiden, alle Widersprüche sich berühren, da ist der Punkt, wo das Leben entspringt.

Klassische Entspannungsmethoden

› Autogenes Training
Sein Unterbewusstsein mit neuen, heilenden Formeln programmieren.

› Progressive Muskelentspannung
Anspannung und Entspannung wahrnehmen, bewusst herbeiführen, um im Alltag den Körpertonus und seine Signale zu spüren.

› Atemtherapie
gibt uns die Möglichkeit, den Atem zu lenken und damit in Momenten, die z.B. Wut und Aggression hervorrufen, die Situation umzukehren und in Annehmen zu wandeln.

› Phantasiereisen / Traumreisen
führen ins Unterbewusstsein, lassen uns unsere Muster aufspüren, die uns blockieren.

Ergänzende Entspannungsmethoden

› Bewegtes Qigong.
Einfache Übungen, die mehrmals wiederholt werden, einen meditativen Zustand herbeiführen und gleichzeitig den Körper harmonisieren.

› Stilles Qigong
Das Qi im Körper zirkulieren mit Aufmerksamkeit und Vorstellungskraft, mit Handtechniken und Akupressur.

› Indian Balance
Den Körpber bewegen, während die Seele sich ausruht. Der Spirit der indianischen Kultur „Verbindung mit dem großen Geist Wakantanka und Mutter Erde Inkamaka“ fließt im Body an Mind Workout.

› Meditation im Sitzen und Liegen, Gehen oder Stehen, mit Anleitung oder in Stille.
Stehen wie ein Baum oder die Bronzeglocke, Zensitzen, achtsames Gehen, Wahrnehmungsschulung erlauben uns im jetzigen Moment, im Hier und Jetzt zu sein.

Rund um das Thema Entspannung

Entspannungsmethoden und Entspannungstechniken – lernen und für sich anwenden!

Was ist Entspannung?

Entspannung ist ein Zustand, in dem man sich wohl fühlt, ein Zustand, in dem sich Körper, Geist und Seele in seelischer Balance befinden und Druck, Anspannung und Belastung fehlen. Sich entspannen zu können, ist eine ganz natürliche Fähigkeit, die jeder Mensch in sich trägt. In einer Zeit, in der sich eine immer komplexer werdende Welt immer schneller dreht, ist es eine unverzichtbare Fähigkeit, sich zu entspannen, für einen Moment innehalten zu können, wieder einmal tief ein- und auszuatmen und die eigene Mitte wieder zu finden.

Immer mehr Menschen jedoch fällt es schwer, sich richtig zu entspannen. Innerlich getrieben, überreizt, angespannt oder erschöpft suchen sie nach hochwirksamen Methoden körperlicher, geistiger und seelischer Entspannung.

  • Das Erlernen und das regelmäßige Anwenden einer wissenschaftlich anerkannten Entspannungsmethode ist ihnen zu empfehlen.
  • Als Entspannungspädagoge versteht man die Feinheiten unterschiedlicher Entspannungstechniken besser und kann diese passgenau anderen Menschen beibringen.

Wie wirken sich permanenter Druck und Anspannung auf Körper, Geist und Seele aus?

Wer andauernden Spannungs- und Drucksituationen ausgesetzt ist, reagiert zunehmend mit Nervosität und Überspannungsgefühlen. Beides findet sich wieder in körperlichen, seelischen und geistigen Reaktionen.

Körperliche Symptome, z.B.

  • Parästhesien: Finger oder andere Körperglieder schlafen ständig ein, Kribbeln am oder im Mund
  • Atemstörungen wie Kurzatmigkeit, flache Atmung
  • Herzsensationen wie Herzstolpern
  • Aufstoßen
  • Zittern
  • Zähneknirschen
  • Spannungskopfschmerz
  • Magenschmerzen
  • Tinnitus

Psychische, geistige Symptome, z.B.

  • Andauernde innere Unruhe
  • Angstzustände
  • Konzentrationsschwäche
  • Aufmerksamkeitsverlust
  • Arbeits- und Leistungsstörung
  • Vergesslichkeit
  • schnelle Erschöpfbarkeit
  • depressive Stimmungslage
  • Antriebsschwäche
  • Ein- und Durchschlafstörungen

Wirken Stresssituationen über einen längeren Zeitraum ungehindert auf einen Menschen ein, kann es zu ernsthaften Erkrankungen kommen. Entspannungsmethoden helfen dabei negativen Symptomen vorzubeugen.

Entspannungstechniken – Was bewirken sie?

Entspannung und somit eingesetzte Entspannungsverfahren wirken ganzheitlich. Sie beeinflussen den psychophysiologischen Spannungszustand und sorgen für eine signifikante Verbesserung des psychischen, physischen und geistigen Wohlbefindens.

Entspannung…

  • fördert die Aufmerksamkeits-, Konzentrations- und Gedächtnisleistung
  • steigert das Arbeits- und Leistungsvermögen
  • fördert Wohlbefinden
  • macht schön
  • wirkt Angst reduzierend
  • steigert die Kreativität
  • steigert die Lebensqualität
  • fördert Ruhe und Gelassenheit
  • lässt vom Alltag abschalten
  • Bewertungen und Gedanken fallen positiver, weniger bedrohlich aus
  • die eigene Person wird positiver wahrgenommen
  • man fühlt sich weniger angespannt
  • man fühlt sich gelöster und leichter
  • die Dinge gehen müheloser von der Hand

Wirkungen von Entspannungsmethoden auf den Körper:

Mit Hilfe von Entspannung kann sich der Körper regenerieren und Abwehrkräfte aufbauen.

Entspannung…

  • senkt Puls und Blutdruck
  • löst Muskelverspannungen
  • reduziert den O2-Verbrauch
  • verlangsamt und beruhigt die Atmung
  • sorgt für eine größere Gleichmäßigkeit von Atmung und Herzschlag
  • beruhigt die Hirnaktivität
  • reduziert die körperlich-emotionale Erregung in Stress-Situationen und erhöht die Belastbarkeit
  • lockert verspannte Muskeln (Tonusminderung der Muskulatur)
  • verändert die Reflextätigkeit
  • verbessert Befindlichkeitsstörungen bei Nervosität und depressiver Verstimmung
  • führt zu einer Zunahme des galvanischen Hautwiderstands
  • führt zu einer Zunahme der Aktivität der Alpha-Wellen
  • führt zu einer Zunahme der EEG-Synchronisation
  • lässt ein Wärmegefühl entstehen; erhöht die Durchblutung von Händen und Füßen
  • setzt verschiedene Neurotransmitter frei
  • führt zu einer Verringerung des Cortisolspiegels
  • sorgt für eine Zunahme der Magenmotorik
  • verringert bereits bestehende psychosomatische Beschwerden wie Spannungskopfschmerzen, Herz- oder Kreislauf-Störungen.

Übersicht der verschiedenen Entspannungsmöglichkeiten

Ein kontinuierliches Entspannungstraining wirkt sich positiv auf den gesamten Körper aus. Als Entspannungspädagoge wendet man alle Entspannungstechniken gekonnt an und kann diese je nach Bedarf gezielt einsetzen.

Abschalten und die Seele baumeln lassen

Es ist leicht sich für ein Leben mit Entspannung zu entscheiden. Denn schon ganz einfache Handlungen können uns in einen entspannten Zustand versetzen, ohne dass wir einen großen Aufwand betreiben müssen. Die Auswahl dessen, was uns hilft auf einfache Art zu entspannen, ist vielseitig; hier kann jeder nach seinem persönlichen Geschmack, nach seinen Vorlieben etwas finden. In diesem Bereich der Entspannungsmöglichkeiten, dem passiven Bereich, zählen all jene Methoden, die uns ein Zufriedenheits- oder sogar Glücksgefühl verschaffen.

Dazu gehören z.B.

  • Entspannungsmusik hören
  • lesen
  • ein Hörbuch hören
  • spazieren gehen
  • baden
  • Massage
  • Sauna
  • Sonnenbad
  • Besuch einer Ausstellung
  • malen
  • im Café sitzen und Cappuccino trinken

Das Ausdauertraining

Regelmäßiges Ausdauertraining zählt zu den sportwissenschaftlich anerkanntesten Stress- Bewältigungsmethoden. Auch Ängste, Depressionen und Aggressivität können durch ein regelmäßiges Ausdauertraining signifikant beeinflusst werden.

Ausdauertrainings sind:

  • Jogging
  • Radfahren
  • Schwimmen
  • Skilanglauf
  • Nordic-Walking

Sanfte Bewegungstechniken

Auch die als sanfte Bewegungstechniken bezeichneten Entspannungsmethoden setzen bereits einen wissenschaftlich nachweisbaren Entspannungsprozess in Gang:

  • Progressive Muskelentspannung
  • Tai Chi Chuan
  • Qi Gong
  • Yoga

Mentale Entspannung

Zu den Methoden der mentalen Entspannung zählen:

  • Autogenes Training
  • Meditation in Bewegung, mit Anleitung oder in Stille
  • Entspannung durch Achtsamkeit und Konzentration
  • Phantasiereisen

Die ganzheitliche Wirkung von Entspannungsverfahren wird durch lernpsychologische Prozesse hervorgerufen. Deshalb müssen Entspannungsverfahren über einen längeren Zeitraum erlernt und geübt werden. Im Einzeltraining oder auch in Gruppenkursen können diese Methoden erlernt werden. Wichtig ist eine fachkundige Anleitung.

Als Entspannungspädagoge befasst man sich intensiv mit unterschiedlichen Entspannungsmethoden und entwickelt ein Gespür dafür, wann welche Entspannungstechnik, auch für Kinder und Senioren, angewendet werden kann.