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Entspannung

Was und Woher?

Woher stammt Entspannung?

Erste Aufzeichnungen zu unterschiedlichen Entspannungsverfahren wie beispielsweise des Yogas liegen bis zu 5000 Jahre zurück. Die ersten modernen Entspannungsverfahren haben ihren Ursprung im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Diese sind geprägt durch die 5 größten Weltreligionen, wobei ihre Grundlagen bis in älteste Traditionen sowie Erfahrungen zurückgehen. Wesentlicher Teil der Entspannung sind meditative Übungen sowie der Einklang zwischen Seele und Körper.

Heutzutage werden Entspannungsverfahren häufig bei der Behandlung psychischen Erkrankungen und zum Stressabbau eingesetzt. Dabei dienen die unterschiedlichen Übungen/Verfahren zur Gesundheitsvorsorge beziehungsweise der Prävention.

Beispielsweise wurde 1930 die Muskelrelaxation nach Jacobsen durch den Psychophysiologen Edmund Jacobson entwickelt. Diese Methode basiert auf dem Zusammenspiel von Emotionen sowie Muskelentspannung. Mittlerweile wird dieses Entspannungsverfahren in der Verhaltenstherapie, bei der Reduzierung von Aggressionen sowie bei Migränepatienten als auch bei Schlafstörungen eingesetzt.

Das autogene Training prägte Johannes Heinrich Schulz nach dem Ersten Weltkrieg als Selbsthilfemethode. Traumata, die aus dem Weltkrieg entstanden, wurden mit der Kraft von Worten therapiert. Johannes Heinrich von Schulz war ein Psychiater, der am 30. April 1927 das autogene Training präsentierte, stellte dies als eine Methode der Selbstbeeinflussung vor.

Die zwischenzeitlich wissenschaftlich fundierte und in unseren Breitengraden oben genannte bekannte Entspannungsverfahren werden als „Klassische Entspannungsmethoden“ bezeichnet. Wobei die aus Asien kommenden Achtsamkeits- und Entspannungsverfahren meist die Grundlage für unsere westlichen Methoden waren und sind. Näheres dazu findest du im nächsten Abschnitt.

Was beinhaltet Entspannung?

Entspannung ist ein Zustand, indem du dich voll und ganz wohlfühlst. Körper, Geist und Seele befinden sich in seelischer Balance und du stehst nicht unter Druck. Anspannungen und Belastungen fehlen in diesem Zustand völlig. Dies ist ein Zustand, der natürlich ist und jeder Mensch ist dazu in der Lage seinen Körper in diesen Zustand zu bringen.

Du möchtest zur Ruhe kommen und immer mehr im Hier und Jetzt ankommen?

Dann nutze die Möglichkeit der Entspannung. Ich zeige dir hier auf, wie du mit Entspannungstechniken den Körper entlastest und die Psyche stärkst.

Wie und Was?

Wie wird Entspannung praktiziert?

Bei den verschiedenen Entspannungsmethoden gibt es unterschiedliche Vorgehensweisen. Dabei können die meisten Entspannungsübungen sowohl im Liegen als auch im Sitzen praktiziert werden. Die klassischen Entspannungsmethoden werden meist durch Sprache geführt. Bei den ergänzenden Entspannungsmethoden wird etwa beim bewegten Qi Gong oder beim Indian Balance in Bewegung gearbeitet. Die Meditation und das stille Qi Gong werden wiederum im Sitzen oder Liegen durchgeführt.

Wichtig bei der Entspannung sind bequeme Klamotten, welche weder einschnüren noch den Atem vor dem Fließen hindern. Eine angenehme Position ist unumgänglich. Etwa bei der Progressiven Muskelrelaxation kannst du dich erst auf die An- und Entspannung konzentrieren, wenn die Haltung stimmt.

Für eine Tiefenentspannung sind die persönlichen Präferenzen entscheidend, denn nur wenn der Körper sich wohlfühlt, die Haltung entspannend und die Übungen persönlichen Neigungen entsprechen, schaffst du es deinen Körper und deine Seele in die vollständige Entspannung zu führen.

Was für Übungen gibt es bei der Entspannung?

Klassische Entspannungsmethoden

  • Autogenes Training: Hier wird dein Unterbewusstsein neu programmiert. Du hast die Möglichkeit heilende und neue Formeln zu programmieren, damit dein Unterbewusstsein, dass du nach außen trägst, gestärkt wird.
  • Progressive Muskelentspannung: Mit einer bewussten Anspannung und Entspannung wird dir dein Körpertonus gezeigt. Hier ist es wichtig, diese Anspannung und Entspannung bewusst wahrzunehmen und diese in den Alltag zu übertragen.
  • Atemtherapie: Die Atemtherapie bietet dir die Möglichkeit, den Atem zu lenken. So können Wut oder Aggressionen, welche in dir hochkommen, in etwas Angenehmes umgelenkt werden.
  • Traumreisen und Fantasiereisen: Mit Traumreisen erkennst du Muster, welche dich blockieren. Die Traumreisen führen ins Unterbewusstsein und lassen somit Blockaden lösen.

Ergänzende Entspannungsmethoden

  • Bewegtes Qi Gong: Hierunter fallen die einfachen Bewegungen; welche mehrmals wiederholt einen meditativen Zustand herbeiführen und somit den Körper harmonisieren. Qi Gong / Tai Ji
  • Stilles Qi Gong: Mit Aufmerksamkeit und Vorstellungskraft wird das Qi dazu gebracht, im Körper zu zirkulieren. Zudem kommen Handtechniken und Akupressur zum Einsatz. Qi Gong / Tai Ji
  • Indian Balance: Hier wird der Körper bewegt, während die Seele sich ausruht. Indian Balance
  • Meditation: Hierunter fallen alle Meditationen, wie im Sitzen und Liegen oder Gehen und Stehen sowie mit Anleitung oder in Stille. Meditation & Achtsamkeit

Warum und Wofür?

Hier sind die häufigsten psychischen Wirkungen von Entspannung:

Entspannung…

  • Fördert die Aufmerksamkeit-, Konzentrations- und Gedächtnisleistung
  • Steigert das Arbeits- und Leistungsvermögen
  • Fördert das Wohlbefinden
  • Macht schön
  • Wirkt Angst entgegen
  • Steigert die Kreativität
  • Steigert die Lebensqualität
  • Fördert Ruhe und Gelassenheit
  • Lässt vom Alltag abschalten
  • Lässt Bewertungen und Gedanken positiver, weniger bedrohlich ausfallen
  • Lässt zu, dass die eigene Person positiver wahrgenommen
  • Lässt dich weniger angespannt wirken
  • Macht, dass du doch gelöster und leichter fühlst
  • Lässt die Dinge müheloser von der Hand gehen

Wirkungen der Entspannung auf deinen Körper:

Entspannung, …

  • Senkt Puls und Blutdruck
  • Löst Muskelverspannungen
  • Reduziert den O2– Verbrauch
  • Verlangsamt und beruhigt die Atmung
  • Sorgt für eine größere Gleichmäßigkeit von Atmung und Herzschlag
  • Beruhigt die Hirnaktivität
  • Reduziert die körperliche und emotionale Erregung in stressigen Situationen und erhöht die Belastbarkeit
  • Lockert verspannte Muskeln
  • Verändert die Reflextätigkeit
  • Verbessert Befindlichkeitsstörungen bei Nervosität und depressiver Verstimmung
  • Führt zu Zunahme des galvanischen Hautwiderstands
  • Führt zu einer Zunahme der Aktivität der Alpha-Wellen
  • Führt zur Zunahme der EEG-Synchronisation
  • Lässt ein Wärmegefühl entstehen und erhöht gleichzeitig die Durchblutung in Händen und Füßen
  • Setzt verschiedene Neurotransmitter frei
  • Führt zur Verringerung des Cortisolspiegels
  • Sorgt für eine Zunahme der Magenmotorik
  • Verringert bereits bestehende psychosomatische Beschwerden wie Spannungskopfschmerzen, sowie Herz- oder Kreislaufbeschwerden

Mit Entspannung abschalten und die Seele baumeln lassen

Ein Buch lesen, (Entspannungs-) Musik hören, baden oder eine Massage, das sind alles Dinge, die unseren Körper entspannen. Die Vielfalt, wie wir unseren Körper entspannen können, ist groß. So kannst du auch Ausdauertraining, wie Joggen, Radfahren oder Nordic Walking betreiben. Auch diese Dinge können unseren Körper entspannen, sofern dies ohne Leistungsdruck geschieht. Oder du probierst sanfte Bewegungstechniken, wie Tai Ji Quan, Yoga oder Qi Gong zum Entspannen. Ebenso ist eine mentale Entspannung, wie Achtsamkeit und Konzentration sowie autogenes Training oder eine Fantasiereise denkbar. Wichtig bei allen Entspannungen ist, dass du diese regelmäßig ausübst, sodass dein Körper in der stressigen Welt, in der wir leben, immer wieder Ruhe und Entspannung findet. Das gehört dazu, um Energie für neue Entscheidungen, Wege und Herausforderungen zu gewinnen. Also nichts wie los und schalte mit Entspannung ab und lass deine Seele mal so richtig baumeln.

Gerne unterstütze ich dich das geeignete Entspannungsverfahren für dich zu finden oder du kannst ein Gruppen- oder Einzeltermin bei mir buchen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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