Babymassage Kursleiter/in

Babymassage Kursleiter/in

Die intensivste Form liebevoller Berührung.

Berührt, gestreichelt und massiert werden, das ist die Nahrung für das Kind.
Nahrung, die genauso wichtig ist wie Mineralien, Vitamine und Proteine;
Nahrung, die Liebe ist.
* Frédéric Leboyer aus „Sanfte Hände“

Liebevolle Berührung durch die Eltern ist wesentlich für unsere Entwicklung. Das Streicheln und die Umarmungen, die wir in früher Kindheit erfahren helfen uns, ein gesundes Selbstwertgefühl aufzubauen. Sie geben uns das Gefühl, dass wir akzeptiert und geliebt werden.

Berührung ist eine gemeinsame Sprache, die wir benutzen können um zu heilen oder zu trösten, Schmerzen zu lindern oder Spannungen zu lösen – und vor allem mitzuteilen, dass uns am Andern liegt.

Kommende Termine

Termin individuell und auf Anfrage.

Gerne auch Einzeltermine für Mutter / Vater / Großeltern zum Erlernen der Babymassage an sich.

Warum Babymassage?

Wie wichtig ist die Berührung für Mutter / Vater und Kind?

Schon bevor das Baby geboren ist beginnt die Natur mit der Massage – anfangs wird das Ungeborene im Fruchtwasser schwebend bei jeder Bewegung der Mutter hin- und hergewiegt. Mit zunehmend enger werdender Behausung werden die sanften Liebkosungen intensiver und gehen in Wehen über, durch die das Kind rhythmisch gedrückt und geschoben wird. Dadurch werden die Haut und die Organsysteme des Babys stark stimuliert.

Wenn das Baby nach der Geburt auf den Bauch der Mutter gelegt wird fühlt es sich sicher, denn es kann unmittelbaren Hautkontakt mir der Mutter aufnehmen. Es sieht, fühlt, riecht, hört und schmeckt die Mutter. Es hört den beruhigenden Herzschlag, die vertraute Stimme, spürt Körperwärme und Geborgenheit. Die Mutter streichelt und berührt ihr Baby sanft und zärtlich – die erste sanfte Massage beginnt.

Babymassage ist eine besondere Art der intensivsten liebevollen Berührung. Sie ist eine Fortsetzung der zarten Körperstimulation nach der Geburt. Babymassage kann aber auch helfen eine evtl. notwendige Trennung des Babys von der Mutter mit ihren Folgen in den ersten Lebenstagen oder Lebenswochen wieder auszugleichen.

Die Haut ist in der ersten Zeit nach der Geburt das am besten ausgebildete Sinnesorgan, mit dem das Baby Kontakt zu seiner Umwelt aufnehmen kann.

In einem Babymassagekurs erfahren Eltern, wie sie das Urbedürfnis Ihres Säuglings nach Wärme, Zärtlichkeit und Berührung stillen können. Mit sanften Händen wird das Kind gestreichelt und massiert. Es entspannt sich. Gleichzeitig werden die inneren Organe sowie der Kreislauf angeregt.

 

Unsere Sinnesorgane!

Die Haut ist in der ersten Zeit nach der Geburt das am besten ausgebildete Sinnesorgan, mit dem das Baby Kontakt zu seiner Umwelt aufnehmen kann.

Die Berührung ist die Wurzel – und so sollten wir auch mit ihr umgehen.

Wir müssen unsere Babys so nähren, dass sie wirklich satt werden, innen wie außen.

Wir müssen zu ihrer Haut sprechen und zu ihrem Rücken; denn sie hungern und dursten und schreien, genauso wir ihr Bauch.

Wir müssen sie mit Wärme und Zärtlichkeit genug und übergenug füttern.

Denn das brauchen sie so sehr wie Milch.

Frédéric Leboyer aus „Sanfte Hände“

Informationen zur Ausbildung

Durch die Ausbildung erwerben die Schüler die Kenntnisse der Technik und Anwendung der Babymassage, sowie Theorie zu Entwicklung des Kindes, die Haut und Berührung.

› Warum Babymassage?
› Wie wichtig ist die Berührung für Mutter / Vater und Kind?
› Unsere Sinnesorgane!

Der Unterricht beinhaltet die Unterweisung in Technik, Didaktik, Unterrichtsplanung, Kursvorbereitung, Motivation, Fachbegriffe / Energiepunkte, Prinzipien der Massage und die Anwendung.

Wir üben an einer Puppe  (Babypuppe ca. 40 – 50 cm groß, wenn möglich mit weichem Körper, bitte mitbringen) und erfahren an uns selbst die unterschiedlichen Techniken.

Ziel der theoretischen und praktischen Ausbildung ist die Befähigung zur selbständigen und eigenverantwortlichen Durchführung von Babymassagekursen.

 

In einem Babymassagekurs erfahren Eltern, wie sie das Urbedürfnis Ihres Säuglings nach Wärme, Zärtlichkeit und Berührung stillen können. Mit sanften Händen wird das Kind gestreichelt und massiert. Es entspannt sich. Gleichzeitig werden die inneren Organe sowie der Kreislauf angeregt.

Babymassage bedeutet für das Kind:
› Vergnügen u. Freude zu berühren und berührt zu werden
› Verständigung, Nähe und Sanftheit
› Entspannung und Ruhe
› Beruhigung durch Hautkontakt
› Eins sein mit Mutter und Vater
› Lieben und geliebt werden
› Lösungen von Verkrampfungen und Verspannungen
› Entwicklung der Körperbewusstheit
› Verbesserung der Verdauung und Hilfe bei Blähungen
› Bessere Sauerstoffversorgung
› Mögliche Hilfe bei Einschlafstörungen

Babymassage bedeutet für die Eltern:
› Entwicklung von Sicherheit im Umgang mit dem Kind
› Verständigung und Nähe
› Vertrautheit zur Körpersprache ihres Kindes
› Mimik und Gestik, Laute und Körperhaltung des Babys besser zu deuten
› Etwas Positives für das Baby tun zu können, vor allem in Problemsituationen
› Entspannung für sich selbst, Kraft schöpfen

Die Ausbildung richtet sich an alle, die die Babymassage  in eigenen Kursen weitergeben, bzw. innerhalb ihrer Berufe (Physiotherapie, Masseur, Pädagogik, Sport, Psychologie, Psychotherapie, Atemtherapie, etc.) einsetzen möchten.

2 Wochenenden
Samstag / Sonntag
jeweils 10.00 – 17.00 Uhr / 09.00 – 13.00 Uhr
= 18 Zeitstunden

Für Eltern, Großeltern, für die, die ihr Kind selbst massieren möchten, ist mit Absprache auch nur 1 Modul möglich. Hier wird dann die Technik vermittelt ohne weiteres Hintergrundwissen.

Gerne können wir uns zu einem Kennenlernen und Gespräch vorab treffen.

465 € inkl. Unterrichtsmaterial

Annette Deinzer

Dank meinem langjährigen Unterrichten im präventivem Bewegungsbereich mit Erwachsenen und Kindern und meinem reichen Erfahrungsschatz aus der Lehrpraxis, wird die Ausbildung geprägt durch Kompetenz und einfühlsame Didaktik, die jedem Einzelnen die wertvolle Möglichkeit bietet, sein Potenzial zu entdecken.

Mehr über mich.

Berührt, gestreichelt und massiert werden, das ist die Nahrung für das Kind.Nahrung, die genauso wichtig ist wie Mineralien, Vitamine und Proteine; Nahrung, die Liebe ist. Die Berührung ist die Wurzel – und so sollten wir auch mit ihr umgehen. Wir müssen unsere Babys so nähren, dass sie wirklich satt werden, innen wie außen. Wir müssen zu ihrer Haut sprechen und zu ihrem Rücken; denn sie hungern und dursten und schreien, genauso wir ihr Bauch. Wir müssen sie mit Wärme und Zärtlichkeit genug und übergenug füttern. Denn das brauchen sie so sehr wie Milch.– Frédéric Leboyer aus „Sanfte Hände“